Lernturm: Welcher passt zu deinem Kind und deiner Situation?


Geschrieben von:
Mutter und Liebhaberin schöner Babyartikel. Ich schaue mir alle Arten von Babyausstattung an, um dir bei deiner Wahl zu helfen. Auf dieser Seite findest du ganz einfach den für dich passenden Lernturm. Viel Spaß!
Viele Eltern suchen nach Möglichkeiten, ihr Kind spielerisch in den Alltag einzubeziehen und ihm gleichzeitig Raum für eigenständige Entdeckungen zu geben. Das geht mit Spielzeug oder Aktivitäten im Freien, aber auch drinnen gibt es Hilfsmittel, die dabei helfen können. Eines davon ist der Lernturm: eine praktische und spielerische Möglichkeit, kleine Kinder sicher in die Höhe zu bringen. Ein Lernturm wird oft in der Küche, am Tisch oder bei kreativen Aktivitäten verwendet und kann zu Selbstständigkeit und Engagement beitragen. Auf dieser Seite erklären wir, was ein Lernturm ist, worauf du bei der Auswahl achten solltest und in welchen Situationen ein solcher Turm nützlich sein kann. Außerdem findest du hier eine Übersicht über Lerntürme, die derzeit sehr beliebt sind, damit du leichter entscheiden kannst, welcher zu deinem Kind und deiner Familiensituation passt.
Was ist ein Lernturm?
Ein Lernturm ist so ein Möbelstück, das extra für Kinder gemacht ist, damit sie die Welt um sich herum besser erkunden können. Man nennt ihn auch Montessori-Lernturm oder Montessori-Stuhl.
Ein Lernturm wird meistens in der Küche benutzt. Er ist eigentlich einfach ein Küchenhelfer für Kinder. Weil Kinder selbstständig und sicher auf dem Hocker stehen können, können sie plötzlich auf gleicher Höhe mit Mama und Papa mitmachen.
Der Begriff „Turm” ist eigentlich etwas übertrieben, denn es handelt sich eher um einen großen Hocker mit verschiedenen Stufen, auf den Kinder selbstständig steigen können. Sie können selbst hochklettern und so neue Höhen erreichen. Dabei werden sie durch ein Gitter geschützt, sodass sie nicht einfach vom Hocker fallen können.
Verschiedene Verwendungsmöglichkeiten für einen Lernturm
Du kannst einen Lernturm für alle möglichen Situationen nutzen, aber am zugänglichsten ist er, wie bereits erwähnt, in der Küche. Dank eines Montessori-Turms kann ein Kind endlich sehen, was Mama und Papa am Spülbecken so alles machen. Es eröffnet sich ihnen wirklich eine neue Welt, wie toll!
Das heißt auch, dass sie selbst aktiv werden können. So kann ein Kind dabei helfen, Obst in den Mixer zu geben oder vielleicht sogar – ganz vorsichtig – beim Schneiden helfen. Aber dein Kind kann auch zum ersten Mal selbstständig seine Hände waschen. Und wie wäre es, wenn ihr zusammen Kekse backt? Oder auf der Arbeitsplatte Ostereier bemalt?
Ich denke, du verstehst schon, dass die Möglichkeiten, mit einem Lernturm Spaß zu haben, fast unbegrenzt sind. Denn neben der Küche kannst du ihn natürlich auch an anderen Orten verwenden: im Badezimmer, in der Garage, am Basteltisch usw.
Für welches Alter ist ein Lernturm geeignet?
Die meisten Lerntürme sind für Kinder zwischen 1 und 6 Jahren geeignet. In diesem Alter sind Kinder voller Entdeckungslust und ihre Neugier ist riesig.
Das Wichtigste ist, dass ein Kind selbstständig aufrecht stehen kann. Dabei ist es kein Problem, wenn sich das Kind noch irgendwo festhalten muss, in diesem Fall also am Montessori-Stuhl selbst. Wenn ein Kind noch nicht stehen kann, ist es leider noch zu klein dafür. Hab noch ein bisschen Geduld! ;)
Außerdem macht ein Lernturm noch mehr Spaß, wenn das Kind schon alleine Treppen steigen kann. Wenn das der Fall ist, wirst du staunen, wie leicht es von selbst auf den Lernturm klettert. Wenn nicht, ist das kein Problem, denn dann kannst du das Kind natürlich auch selbst oben auf den Lernturm setzen.
In unserem Fall kletterte unsere 15 Monate alte Tochter beim Anblick des Turms von selbst hinauf und stellte sich aufrecht in den Turm – genau so, wie es gedacht ist! Das zeigt uns wirklich, wie viel Spaß so ein Turm macht und wie er auf Montessori-Art die Selbstständigkeit des Kindes fördert, ohne dass man es dazu zwingen muss.
Vorteile der Verwendung eines Lernturms
Erstens kann ein Lernturm dazu genutzt werden, deinem Kind bei der Entwicklung seiner motorischen Fähigkeiten zu helfen. Ein Lernturm ist perfekt für Kinder, die unabhängig sein und ihre eigenen Grenzen erweitern wollen. Er fördert ihre Entwicklung und lehrt sie, mit Höhen und Hindernissen umzugehen.
Außerdem kann ein Lernturm dabei helfen, Selbstständigkeit und Selbstvertrauen zu entwickeln. Wenn dein Kind den Turm erklimmt und selbst entscheidet, wo es spielen möchte, kann dies zur Entwicklung seines Selbstwertgefühls beitragen. Außerdem gibt es deinem Kind die Möglichkeit, seine eigenen Grenzen zu erkunden und zu erweitern.
Schließlich kann ein Lernturm auch die sozialen Fähigkeiten deines Kindes fördern. Wenn dein Kind mit Freunden auf dem Turm spielt, müssen sie zusammenarbeiten und kommunizieren. Dies kann zur Entwicklung sozialer Fähigkeiten beitragen, wie z. B. das Teilen von Spielzeug.
Direkt zu den Angeboten?
Nachteile eines Lernturms
Trotz der vielen Vorteile – vor allem der große Spaßfaktor – hat die Verwendung eines Lernturms natürlich auch ein paar Nachteile.
Da wäre zum einen die Sicherheit. Dein Kind ist (ein bisschen) in der Höhe unterwegs, was natürlich Risiken mit sich bringt. Ein Kind kann zum Beispiel stolpern oder sich zu sehr auf eine Seite lehnen. Ein guter Montessori-Turm ist so gemacht, dass diese Risiken so gering wie möglich sind.
Aber so nah am Herd gibt es natürlich auch neue Risiken, wie heiße Pfannen, warme Wasserhähne und scharfe Messer. Achte also immer darauf, dass du einen Lernturm gemeinsam benutzt!
Der zweite Nachteil ist der Platz, den ein Lernturm einnimmt. Ein Lernturm ist nicht groß, aber wenn du zu Hause nicht viel Platz hast, kann er schnell zu groß sein. Überleg dir also gut, ob du einen geeigneten Platz für den Turm hast, denn man kann ihn nicht zusammenklappen.
Ist ein Lernturm gefährlich?
Aber ist ein Lernturm nicht gefährlich? Das ist eine häufig gestellte Frage, und das zu Recht! Ein Lernturm kann in der Tat potenziell gefährlich sein, aber das gilt für alles, was mit Höhen zu tun hat. Daher ist es wichtig, die richtigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Stell sicher, dass der Turm stabil steht und dass dein Kind immer beaufsichtigt wird, wenn es den Turm benutzt. Ein Kind kann sich nämlich unbedacht zu sehr nach einer Seite lehnen, wodurch der Turm umkippen kann. Achte auch auf die neuen Risiken in den neuen Höhen, wie heiße Pfannen, warme Wasserhähne und scharfe Messer.
Ikea-Hack Lernturm
Wenn du handwerklich begabt bist, kannst du mit einem Ikea-Hack selbst einen Lernturm bauen. Das ist eine günstige Möglichkeit, einen Lernturm zu bauen. Mit ein wenig Kreativität und Geschick kannst du den Turm an den Stil deiner Wohnung und die Bedürfnisse deines Kindes anpassen. Es gibt viele Ikea-Hack-Anleitungen im Internet, die dir helfen können, deinen eigenen einzigartigen Lernturm zu bauen. Uns persönlich gefällt dieser von Huis tot Thuis sehr gut.
Aber täusche dich nicht: Die Herstellung eines Lernturms mit einem solchen Ikea-Hack kostet ziemlich viel Zeit und Energie. Du sparst zwar etwa die Hälfte des Preises eines vergleichbaren Modells (38 € statt 80 €), aber du brauchst noch Schrauben, Farbe und ein paar Leisten, um ihn fertigzustellen. Letztendlich musst du dich also fragen, ob sich der Aufwand lohnt. Unser Tipp: Mach das vor allem, wenn es dir einfach Spaß macht, einen Lernturm auf diese Weise selbst zu bauen!
Verschiedene Merkmale
Wenn du vorhast, einen Lernturm zu kaufen, gibt es einige Merkmale, auf die du achten solltest. Dazu gehören die Verarbeitungsqualität, das verwendete Material, die Größe, der Kippschutz, eventuelle Multifunktionsmöglichkeiten und andere spielerische Optionen – von Kreidetafeln bis zu Rutschen.
Das Wichtigste ist, in einen stabilen und sicheren Lern-Turm zu investieren. Der Turm muss stabil stehen, damit er nicht umfallen kann, wenn sich das Kind zur Seite lehnt. Das könnte nämlich zu einem unangenehmen Sturz auf den Boden führen.
Außerdem gibt es Lerntürme in verschiedenen Höhen. Die meisten sind etwa 90 Zentimeter hoch, sodass sie gut zur Höhe einer Arbeitsplatte passen. Es gibt aber auch kleinere Varianten, die eher als Hocker dienen.
Die meisten Montessori-Stühle sind aus Holz und oft in verschiedenen Farben erhältlich. Ein Lernturm aus Holz ist daher die logischste Wahl. Wenn du Zweifel an der Qualität hast, lies die Bewertungen zum Produkt. Günstigere Modelle können auf den ersten Blick attraktiv erscheinen, sind aber manchmal von schlechter Qualität. Dadurch sind sie schwieriger zusammenzubauen, halten weniger lange und sorgen letztendlich auch für eine weniger sichere Situation.
Außerdem gibt es auch Lerntürme, die du multifunktional nutzen kannst, wie zum Beispiel den Nummer-1-Turm in der Übersicht unten. Den kannst du zusammenklappen und als Tisch zum Spielen, Essen oder Malen verwenden – super lustig und überraschend praktisch im Alltag.
Zum Schluss noch ein letzter, nicht unwichtiger Tipp: Achte genau darauf, wie viel Platz ein Lernturm einnimmt. Hast du dafür zu Hause Platz oder steht er nur im Weg?

Unsere Auswahl an Lerntürmen
Diese Auswahl basiert auf praktischen Erfahrungen, Produktspezifikationen, häufig gestellten Fragen von Eltern und einer Analyse öffentlicher Nutzerbewertungen. So kombinieren wir unsere eigenen Erkenntnisse mit den Erfahrungen anderer Eltern im täglichen Gebrauch.
5. defiPad
Für Eltern, die:
-
einen bezahlbaren Lernturm suchen
-
praktische Funktionen wichtiger finden als Design
-
einen Lernturm wollen, der dank verstellbarer Plattformen mitwächst
-
es gut finden, dass ihr Kind den Lernturm selbst verschieben kann
Weniger geeignet für Eltern, die:
-
viel Wert auf ein ausgeprägtes oder raffiniertes Design legen
-
einen Lernturm suchen, der sich vor allem als Möbelstück in die Küche einfügt
-
maximale Verarbeitung und luxuriöse Materialien erwarten
Der Lernturm von defiPad ist ein beliebtes Modell und fällt vor allem durch seinen niedrigen Preis in Kombination mit praktischen Eigenschaften auf. Es ist das günstigste Modell in dieser Übersicht, bietet aber dennoch Funktionen, die im täglichen Gebrauch angenehm sind.
In der Praxis merkt man, dass dieser Lernturm vor allem mit Blick auf Funktionalität entwickelt wurde. So stehen die Plattformen stabil und bieten die rutschfesten Oberflächen ausreichend Halt, auch wenn ein Kind mit Socken oder barfuß im Turm steht.
Die Plattformen sind höhenverstellbar, sodass der Lernturm mitwachsen kann. Bei der Benutzung fällt auf, dass die Griffe nicht nur für zusätzlichen Halt praktisch sind, sondern auch von Kindern wirklich genutzt werden, um den Lernturm selbst zu verschieben. Das macht ihn einfach zu bedienen und fördert die Selbstständigkeit, bedeutet aber auch, dass er öfter an verschiedenen Stellen im Haus landet.
Das Design ist schlicht und modern, was gut zu manchen
Einrichtungsstilen passt. Gleichzeitig wirkt das Ganze recht einfach. Im Vergleich zu teureren Lerntürmen fühlt sich die Verarbeitung weniger raffiniert an und die Materialien sind funktional, aber nicht luxuriös. Die verschiedenen Farbvarianten helfen dabei, ihn besser an deine Küche oder deinen Wohnraum anzupassen, auch wenn das Design eindeutig zweckmäßig bleibt.Die Erfahrungen der Nutzer sind überwiegend positiv, was mit dem übereinstimmt, was man in der Praxis feststellt: Der Lernturm erfüllt seinen Zweck und fühlt sich bei der Benutzung sicher und stabil an.
Für diesen Preis bekommst du einen zugänglichen Lernturm, der täglich eingesetzt werden kann, zum Beispiel beim Kochen oder Zähneputzen. Der größte Nachteil bleibt das Aussehen, das deutlich schlichter ist als bei den hochwertigeren Modellen in dieser Übersicht, aber funktional gesehen macht er überraschend wenige Abstriche.

4. Mobli Ully
Gut für Eltern, die:
-
viel Wert auf Design und Ausstrahlung legen
-
einen Lernturm suchen, der gut in eine moderne Küche passt
-
Qualität und Verarbeitung wichtiger finden als den Preis
-
ein funktionales, aber minimalistisches Design mögen
Weniger gut für Eltern, die:
-
einen günstigen Lernturm suchen
-
zusätzliche Stabilität durch Kippschutz erwarten
-
vor allem einen rein praktischen Lernturm ohne Designfokus wollen
Der Lernturm Ully by Mobli ist in Deutschland ein beliebtes Modell und fällt sofort durch sein Aussehen und seine Verarbeitung auf. Er ist ein Produkt eines italienischen Familienunternehmens, das den Lernturm auch tatsächlich in Italien herstellt. Das merkt man sofort beim Auspacken: Das Holz fühlt sich schwer und solide an, die Verarbeitung ist sauber und die Teile passen gut zusammen. Das Design ist minimalistisch und durchdacht, mit einem klaren Fokus auf Qualität und Ästhetik. In der Praxis fühlt sich dieser Lernturm so an, als wäre er bewusst dafür entworfen worden, in deiner Küche oder deinem Wohnzimmer gesehen zu werden.
Vom Aufbau her ist der Ully gut mit Modellen wie dem Minera vergleichbar, allerdings in einer deutlich luxuriöseren Ausführung. Ein Detail, das dabei sofort auffällt, ist die Absturzsicherung an der Oberseite. Anstelle einer flachen Platte ist diese als runde Stange ausgeführt. Das fühlt sich bei der Benutzung angenehmer an: Kinder können sich bequem daran anlehnen und festhalten, ohne dass es scharfe Kanten gibt.
Bei größeren Kindern verhindert dies auch, dass die Kante in den Rücken drückt, wenn sie sich nach vorne beugen.
Das minimalistische Design hat den Vorteil, dass der Lernturm einfach zusammenzubauen ist. Die Teile sind logisch aufgebaut und Mobli liefert eine klare Anleitung, die erforderlichen Werkzeuge und sogar eine persönliche Karte mit. Das verleiht dem Ganzen einen gepflegten, fast handwerklichen Eindruck. Beim Zusammenbau fällt auf, dass das Birkenmultiplex stabil und präzise verarbeitet ist, ohne Spiel oder wackelige Verbindungen.Ein Nachteil ist, dass dieser Lernturm relativ teuer ist, vor allem im Vergleich zu funktionaleren Modellen.
Außerdem fehlen Kippschutzvorrichtungen an den Beinen. In der Praxis steht der Lernturm zwar stabil, aber bei aktiver Nutzung oder auf einem glatten Boden sollte man das trotzdem im Auge behalten. Für Eltern, denen Design, Materialgefühl und Verarbeitung wichtig sind, ist der Ully von Mobli eine bewusste Entscheidung für Qualität und Ausstrahlung, wobei der Fokus etwas weniger auf praktischen Extras liegt.

3. Labebe
Perfekt für Eltern, die:
-
einen lustigen und vielseitigen Lernturm suchen
-
ein Möbelstück wollen, das auch als Stuhl, Rutsche und Spielplatz genutzt werden kann
-
auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten
-
ihr Kind gerne frei und kreativ entdecken lassen
Weniger geeignet für Eltern, die:
den Lernturm oft umstellen wollen
-
ein leichtes und minimalistisches Modell suchen
-
wenig Platz für ein multifunktionales Möbelstück haben
Der Lernturm von Labebe ist das verspieltesten Modell in dieser Übersicht und richtet sich eindeutig an Familien, die mehr als nur eine Küchenhilfe wollen. In der Praxis fühlt er sich weniger wie ein einzelner Lernturm an, sondern eher wie ein festes Spielelement im Haus. Neben der Verwendung am Spülbecken kann er als Hochstuhl, Rutsche und Spielplatz genutzt werden, mit verschiedenen Spielelementen an den Seiten und einer Kreidetafel auf der Rückseite. Das lädt zum selbstständigen Spielen und Entdecken ein, auch außerhalb der Küche.
In Sachen Qualität bietet der Labebe viel für seinen Preis. Der Aufbau dauert ein bisschen, vor allem weil es mehrere Teile und Funktionen gibt, aber die Anleitung ist klar und alle notwendigen Materialien sind dabei, einschließlich eines Schraubendrehers. Mit einem elektrischen Schraubendreher geht es deutlich schneller. Beim Aufbau fällt auf, dass sich die Teile stabil und robust anfühlen.
Einmal zusammengebaut, steht der Lernturm solide und bleibt stabil, auch wenn ein Kind begeistert herumtollt oder spielt.
Was diesen Lernturm im täglichen Gebrauch wirklich auszeichnet, ist seine Vielseitigkeit. Die Kreidetafel auf der Rückseite lässt sich leicht in eine Rutsche verwandeln, sodass der Lernturm regelmäßig seine Funktion wechselt. In der Praxis sorgt das dafür, dass er länger interessant bleibt und nicht nur beim Kochen benutzt wird. Ein Nachteil ist, dass der Lernturm ziemlich schwer ist. Man kann ihn nicht einfach mal so von Raum zu Raum verschieben, sodass er sich am besten für einen festen Platz im Haus eignet.
Dafür sorgen die Kippschutzvorrichtungen an den Seiten für zusätzliche Sicherheit und Stabilität. Das sorgt während der Benutzung für sichtbar mehr Ruhe, vor allem bei jüngeren oder aktiveren Kindern. Für Eltern, die ein multifunktionales Möbelstück suchen, das Spielen, Lernen und Helfen kombiniert, ist der Olvy Lernturm eine bewusste Wahl für Vielseitigkeit, wobei der Fokus weniger auf Flexibilität beim Umstellen liegt.

2. Tissi Felix
Geeignet für Eltern, die:
-
einen stabilen und langlebigen Lernturm für den Alltag suchen
-
großen Wert auf Sicherheit und Funktionalität legen
-
ein Modell bevorzugen, das mit dem Kind mitwächst
-
eine solide Verarbeitung ohne unnötige Extras schätzen
Weniger geeignet für Eltern, die:
-
besonderen Wert auf ein ausgefallenes Design legen
-
eine sehr leichte oder besonders kompakte Lösung suchen
-
eine weichere oder ergonomisch geformte obere Schutzstange bevorzugen
Die Lerntürme von Tissi gehören in Deutschland zu den bekannteren Modellen im Montessori-Bereich. Der Tissi Felix ist klar funktional ausgerichtet: solide verarbeitet, auf Sicherheit bedacht und bewusst ohne dekorativen Schnickschnack.
Im direkten Vergleich mit designorientierten Modellen - etwa von Mobli – steht beim Tissi weniger die Optik, sondern stärker die praktische Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Positiv fällt auf, dass sowohl die obere als auch die untere Standfläche höhenverstellbar sind. Dadurch lässt sich der Lernturm an die Größe des Kindes anpassen und über mehrere Jahre nutzen. Zusätzlich sorgen integrierte Kippschutzvorrichtungen an den Seiten für mehr Stabilität - ein wichtiger Sicherheitsaspekt, gerade bei jüngeren Kindern.
Ein Detail, das man berücksichtigen sollte, ist die Form der oberen Schutzstange. Diese ist gerade ausgeführt und nicht rund. Eine runde Stange kann beim Ein- und Aussteigen etwas angenehmer sein, da sie weniger Druckpunkte bietet. Das ist kein sicherheitsrelevanter Mangel, aber ein ergonomischer Unterschied, der im Alltag auffallen kann.
Insgesamt wirkt der Tissi Felix robust und standfest. Er lässt sich relativ leicht verschieben, bleibt im Gebrauch stabil und ist auf eine langfristige Nutzung ausgelegt. Für Familien, die einen funktionalen, sicheren und langlebigen Montessori-Lernturm suchen und Design nicht an erste Stelle setzen, ist er eine sehr durchdachte Wahl.

1. Ette Tete Step 'n Sit
Perfekt für Eltern, die:
-
einen multifunktionalen Lernturm suchen, den man auch als Tisch benutzen kann
-
wenig Platz haben und ein Möbelstück wollen, das immer im Einsatz bleibt
-
ein ruhiges, durchdachtes Design mit langlebigen Materialien mögen
-
Wert auf Sicherheit und Stabilität legen
Weniger geeignet für Eltern, die:
-
einen Lernturm mit verstellbaren Stufen suchen
-
spielerische Optionen wie eine Kreidetafel oder eine Rutsche wichtig finden
Der Ette Tete Step 'n Sit ist ein Lernturm, der sich durch sein cleveres und multifunktionales Design auszeichnet. Dank des Klappsystems kannst du ihn nicht nur als Lernturm verwenden, sondern auch ganz einfach in einen niedrigen Tisch verwandeln. In der Praxis merkst du, dass der Step 'n Sit dadurch fast immer „in Gebrauch” bleibt: Wenn er nicht am Herd steht, dient er als Tisch im Wohnzimmer oder in der Küche. Das macht ihn besonders praktisch in kleineren Wohnräumen, wo man lieber keine Möbelstücke hat, die nur eine Funktion erfüllen.
In Bezug auf Design und Material ist der Step 'n Sit mit dem Step Up von Ette Tete vergleichbar. Das Birkenmultiplex fühlt sich stabil an und hat eine schöne, ruhige Ausstrahlung. Im täglichen Gebrauch bleibt der Lernturm stabil, auch wenn ein Kind selbstständig in den Turm hinein- und herausklettert. Die zweite Version hat Kippschutzvorrichtungen an den Füßen, die für spürbar mehr Halt und Stabilität auf glatten Böden sorgen. Das sorgt für mehr Ruhe, vor allem bei etwas aktiveren Kindern. Der Zusammenbau erfordert beim ersten Mal etwas Aufmerksamkeit und Zeit, aber die Anleitung ist klar und die Teile passen logisch zusammen. Danach muss man sich nicht mehr darum kümmern.
Dank der cleveren Scharniere lässt sich der Turm in wenigen Sekunden zu einem Tisch umbauen. Im täglichen Gebrauch erweist sich gerade diese Funktion überraschend oft als nützlich. Am Tischchen kann ein Kind zeichnen, spielen, basteln oder an seinem eigenen Platz essen. Wir haben festgestellt, dass diese Position häufiger genutzt wird als vorher erwartet, einfach weil der Wechsel so einfach ist. Das macht den Step 'n Sit nicht nur auf dem Papier multifunktional, sondern auch tatsächlich praktisch im Haushalt.
